









Wir machen eine kleine Zeitreise ins letzte Jahr. Am 23.09. hat Ina Hagenau zusammen mit ihrer Band (die Formation nennt sich i.n.a.) im Franz (Aachen) das Debüt-Album “distance” mit einem Konzert gefeiert. Die Veröffentlichung der Fotos hat zwar etwas länger gedauert, hat aber nichts mit der Qualität der Musik zu tun!
Da das Konzert leider,wie erwähnt, schon etwas weiter in der Vergangenheit liegt, kann ich darüber nicht mehr sonderlich viel berichten. Definitiv erwähnenswert wäre, dass Stefan Michalke noch eine kleine Premiere am Akkordeon gegeben hat. Das erste mal, dass er öffentlich seine Künste auch an einem Handzuginstrument darbot! Ich hoffe seine Fans werden noch öfter in den Genuss kommen! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Stefan mal wieder am wenigsten Abgelichtet habe (er hat sich schon beschwert…) und zu alledem auch kein richtig schönes Foto von ihm am Akkordeon gelingen wollte. Ich habe trotzdem eins der Bildergalerie beigefügt.
Nun zur Musik selbst. Da kann ich vielleicht auch ein wenig das Album zur Hilfe nehmen.
Mir gefällt die CD außerordentlich gut! Auch wenn sie, für die heutige Hörgewohnheit, etwas zu wenig komprimiert wurde, also etwas zu leise abgemischt wirkt, mindert es nicht den Eindruck den die Musik hinterlässt.
Ich bin zwar recht oft auf Konzerten, aber ich kann von mir nicht behaupten, dass ich mich in der Musik gut auskenne. Zum Beispiel kannte ich die beiden Tom Waits Songs “Temptation” und “I don’t wanna grow up” nicht und bin somit das erste mal durch die Interpretationen von i.n.a. an die Stücke herangeführt worden. Meiner Meinung nach sind sie sehr gelungen. Besonders “I don’t wanna grow up” hats mir angetan. Ich mag den minimalistischen Stil. Neben Inas Stimme und Stefans Talent an den Tasten darf man den Bass und das Schlagzeug (also Ben Tai Trawinski und Sebastian Bauer) nicht vergessen. Sie erzeugen anfangs eine mystische Atmosphäre die sich später in einen zurückhaltenden Groove wandelt.
Der Titelsong “Distance” ist ein weiteres Stück das mich begeistert hat. Geschrieben von Stefan und Ina. Ich weiß nicht genau wie die Arbeitsteilung aussah, aber ich denke mal, dass Stefan die Musik geschrieben und Ina den Text beigesteuert hat. “Distance” zeigt mal wieder was für ein Talent Stefan in Sachen Komposition (und Arrangements) hat! Da ich noch nie sonderlich gut in der Analyse von Texten war, möchte ich nicht wirklich auf diese eingehen. Da muss ich vorher doch erst noch ein wenig mehr Erfahrung sammeln.
Andere Songs die ich immer wieder gerne höre sind “The Visitors” von ABBA (kannte ich vorher auch noch nicht und habe was verpasst) und der oft gehörte Klassiker, aber, insbesondere in diesem Fall, die sehr gut gelungene Version von “My Favourite Things”.
Insgesamt finde ich, dass die Musik eine sehr angenehme Ruhe und Tiefe ausstrahlt. Es lohnt sich die Augen zu schließen und einfach zu genießen.
i.n.a. sind:
Ina Hagenau (voc)
Stefan Michalke (p,acc)
Ben Tai Trawinski (b)
Sebastian Bauer (d)